Lückenloses Arbeitszeugnis ist Pflicht

Ein Arbeitszeugnis muss das Wissen und die Fähigkeiten eines Mitarbeiters lückenlos wiedergeben. Halten sich Unternehmen nicht daran, verletzen sie ihre Sorgfaltspflicht.

„Wer die Hölle fürchtet, kennt das Büro nicht“

Schreibt ein Mitarbeiter einen Roman über seinen Büroalltag, kann er sich auf die Kunstfreiheit berufen. Pech für Arbeitgeber, die gern mit Kündigung reagieren wollen.

Arbeitgeber haften nicht bei Alkoholmissbrauch

Für einen Mitarbeiter endet ein Betriebsausflug tragisch: Er fällt mit einem Blutalkoholgehalt von 2,99 Promille unbemerkt ins Wasser und ertrinkt. Ohne Folgen für Arbeitgeber und Schiffseigner.

Adieu bei Papst-Witzen

Witzeln Mitarbeiter katholischer Arbeitgeber über den Papst, können sie sich dadurch ihre fristlose Kündigung und sogar eine Sperre für Arbeitslosengeld einhandeln.

Konkurrenten sind nicht immer tabu

Die wenigsten Arbeitgeber freut es, wenn ihre Mitarbeiter nebenbei noch jobben gehen. Großen Protest gibt es, wenn Mitarbeiter das beim Konkurrenten tun.

Fristlose Kündigung aufgrund sexuell gefärbter Äußerung

Mit der Äußerung „besser eine Frau mit Charakter, als drei Schlampen“ handelt sich ein an Depressionen erkrankter Mitarbeiter die fristlose Kündigung ein. Sein Versuch, auf schuldlose Pflichtverletzung zu pochen, misslingt.

Streitfall Arbeitszeugnis

Immer wieder gibt es zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitern Streit, wenn ein Arbeitszeugnis auf dem Postweg verloren geht oder beschädigt wird. Das Hessische Landesarbeitsgericht schafft Klarheit.

Fristlose Kündigung wegen überzogener Pausen

Wer für die Sicherheit vieler Menschen verantwortlich ist, darf sich kein Fehlverhalten leisten, denn das hat meist schwerwiegende Folgen.

Keine Entschädigung trotz Diskriminierung

Diskriminiert der Inhalt einer Stellenanzeige eine Personengruppe, steht ihr nicht automatisch eine Entschädigung zu. Denn die Entschädigungsforderung muss innerhalb einer Frist erfolgen.

Verdeckte Videoüberwachung nicht per se verboten

Kontrollen am Arbeitsplatz haben ihre Grenzen. Was erlaubt ist und was nicht, regelt das Arbeitsrecht klar. Bisher galt immer, je intensiver die Maßnahme, desto problematischer.

Wer Daten löscht fliegt raus

Zoffen sich Mitarbeiter und Arbeitgeber, rächen sich nicht wenige Arbeitnehmer an ihren Vorgesetzten. Wer dabei zu weit geht, fliegt raus.

Kiffen rechtfertigt Kündigung

Nicht neu ist, wer am Arbeitsplatz Drogen konsumiert, riskiert seine Kündigung. Ein Urteil des LAG Berlin-Brandenburg erlaubt Arbeitgebern jetzt aber auch die Kündigung, wenn Mitarbeiter in ihrer Freizeit kiffen.

Das Kreuz mit dem Kreuz

Das Bodenpersonal einer Airline darf am Check-In-Schalter Schmuck mit religiöser Symbolik tragen. Krankenschwestern hingegen müssen auf Ketten mit Kreuzen verzichten.

Rufbereitschaft: Arbeitgeber haften für Unfallschäden

Ordnet ein Arbeitgeber Rufbereitschaft an, und hat der Mitarbeiter auf dem Weg zum Einsatz mit seinem Privatwagen einen Unfall, haftet der Arbeitgeber für die Unfallschäden.

Ernsthaftes Gespräch ersetzt keine Abmahnung

Führt ein Arbeitgeber aufgrund eines Fehlverhaltens seines Mitarbeiters mit diesem ein ernsthaftes Gespräch darüber, ersetzt dies im Falle einer Kündigung keine Abmahnung.

Arbeitgeber dürfen Unterwäsche vorschreiben

Ein Sicherheitsunternehmen greift in das äußere Erscheinungsbild seiner Mitarbeiter ein und schreibt vor, welche Unterwäsche sie zu tragen haben. Zu Recht?

Arbeitsunfall beim Eisessen

Verletzen sich Mitarbeiter in ihren Arbeitspausen, kann es unter Umständen mit der Unfallversicherung Ärger geben – vor allem, wenn in der Pause Eis gegessen wird.

Mitarbeiter-Tablets überwachen?

Die Digitalisierung von Arbeitsplätzen hat einiges an den Möglichkeiten der Mitarbeiterüberwachung geändert. Allerdings nicht an den gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Wie hoch sind Anwaltshonorare und Gerichtskosten im Arbeitsrecht?

Prozesse im Arbeitsrecht können teuer werden. Daher ist es wichtig zu wissen, wer im Streitfall für welche Anwalts- und Gerichtskosten aufkommen muss.

Problemfall befristete Arbeitsverträge

Unternehmen greifen gern auf befristete Arbeitsverträge zurück, denn so können sie flexibel auf unsichere und schwankende Auftragslagen reagieren. In der Vergangenheit gab es dabei aber immer wieder Probleme.

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