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„Irgendwann mache ich ein Café auf…“

„Irgendwann mache ich ein Café auf…“
"Meine große Schwäche sind Blumen, man kann nie genug davon haben", so Anne Hinkel aus dem Café eliza in Berlin.

…sagen sich viele Frauen, 20 von ihnen haben es gemacht. Sie haben weder die Mühe gescheut, noch sich von ihrem Traum abbringen lassen. Ihr Lohn für Mut und Engagement? Ein eigenes und erfolgreiches Café.

Geregeltes Gehalt gegen die unsichere Selbstständigkeit eintauschen? Das gefühlt zwanzigste Café des Viertels eröffnen? Den vermeintlichen tollen Job aufgeben, um seinen Traum zu verwirklichen? Dazu gehört nicht nur Kapital und Engagement, sondern auch viel Mut.

Dass sich das lohnenswert kann, zeigen 20 Frauen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich in Sugar Girls. Die ehemaligen Beamtinnen, Stewardessen, Lehrerinnen und Managerinnen hatten alle den gleichen Traum: Irgendwann ein eigenes Café betreiben. Und sie alle hatten den Mut, ihren Traum auch umzusetzen.

 

Anne Hinkel (Café eliza, Berlin): Namenspatin fürs eliza war Eliza Doolittle aus dem Musical "My Fair Lady", weil sie wie Anne Blumen liebt. Anne hat sich daran gewöhnt, dass manche Gäste sie daher "Eliza" rufen.
Anne Hinkel (Café eliza, Berlin): Namenspatin fürs eliza war Eliza Doolittle aus dem Musical „My Fair Lady“, weil sie wie Anne Blumen liebt. Anne hat sich daran gewöhnt, dass manche Gäste sie daher „Eliza“ rufen (© Ulrike Schacht).

 

 

Jasmin Kurka (amelie Cafe & Dekoration, Saarlouis): Hinter türkis gestrichenen Fensterländen hat die gelernte Veranastaltungskauffrau etwas für die Region Ungewöhnliches erschaffen: ein zuckersüßes Paradies für Flohmarktliebhaber und Fans hausgemachter Kuchen.
Jasmin Kurka (amelie Cafe & Dekoration, Saarlouis): Hinter türkis gestrichenen Fensterländen hat die gelernte Veranastaltungskauffrau etwas für die Region Ungewöhnliches erschaffen: ein zuckersüßes Paradies für Flohmarktliebhaber und Fans hausgemachter Kuchen (© Ulrike Schacht).

 

Stefanie Leiter (café glücklich, Ravensburg): In ihrem farbenfrohen café glücklich sieht es jede Woche anders aus. Ob Tische, Stühle oder Blechschilder – bis auf die Kaffeemaschine kann man die gesamte Einrichtung kaufen.
Stefanie Leiter (café glücklich, Ravensburg): In ihrem farbenfrohen café glücklich sieht es jede Woche anders aus. Ob Tische, Stühle oder Blechschilder – bis auf die Kaffeemaschine kann man die gesamte Einrichtung kaufen (© Ulrike Schacht).

 

In Sugar Girls zeigen sie aber nicht nur ihre liebevoll eingerichteten Cafés und verraten ihre Lieblingsrezepte und Styling-Ideen, die jeder wunderbar auch zu Hause umsetzen kann. Sie erzählen auch von Widerständen, Zweifeln und Rückschlägen.

Wer nach der Lektüre ebenfalls die Lust verspürt, ein Café aufzumachen, findet am Ende des Buches viele wertvolle Gründer-Tipps. So erfährt der Leser unter anderem, was es für Genehmigungen braucht. Wie viele Quadratmeter ein Laden mindestens braucht. Was man tun kann, wenn kein Geld für Möbel da ist. Was bei der Namenswahl zu beachten ist usw.

Sugar Girls steckt voller Kreativität und Inspiration.

 

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Sugar Girls
20 Frauen und ihr Traum vom eignen Café
von Jana Henschel / Meike Werkmeister / Ulrike Schacht
Callwey Verlag (1. Auflage, März 2016)
29,95 Euro
ISBN: 978-3-7667-2211-9