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High Heels an die Macht

High Heels an die Macht
Für die Autorin von "High Heels an die Macht" hat der alte Feminismus ein gewaltiges Imageproblem.

Mareike Daum sieht sich als Alice Schwarzer 2.0. Sie kämpft allerdings für ihre Form des Feminismus. Wie der aussieht, zeigt sie in ihrem Buch „High Heels an die Macht“.

Mareike Daum war fünf Jahre als Pressereferentin der CSU tätig. Über ihre Zeit in der Parteizentrale hat die studierte Politikwissenschaftlerin ein Buch geschrieben, in dem sie schildert, was sie dort an Kränkungen, Sprüchen und eindeutig zweideutigen Angeboten erfahren hat. Und das nur, weil sie zu sexy ist, glaubt Daum.

Für die Autorin von High Heels an die Macht hat der alte Feminismus ein gewaltiges Imageproblem. Er ist komatös, unsexy, unweiblich und altmodisch. Ein Grund ist, dass die „Schwarzer-Emanzen, uns Frauen unsere Weiblichkeit gestohlen“ haben, so die Politikwissenschaftlerin in ihrem Erstlingswerk.

In einem Interview mit dem Sender n-tv sagt Daum, dass „das Buch spontan entstanden ist. Ich habe mir das vom Herzen geschrieben, was mir widerfahren ist“. Und das ist es auch, was der Leser bekommt: Einen Einblick in ihre Zeit bei der CSU-Parteizentrale und ihre dortigen Probleme als moderne Feministin. Eine echte Auseinandersetzung mit dem Thema Feminismus bietet das Buch jedoch nicht.

High Heels an die Macht ist kurzweilig und amüsant zu lesen.


 High Heels an die Macht

 

High Heels an die Macht
Feminismus, aber sexy
von Mareike Daum
Monogramm Verlagsgesellschaft (1. Auflage, März 2015)
13 Euro
ISBN: 978-3945458174