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Erfolgreich wie Pippilotta

Erfolgreich wie Pippilotta
Das Pippilotta-Projekt zeigt, wie Frauen ihr Potenzial entwickeln und ihre Ziele erreichen können: für mehr Erfolg im Job und deutlich mehr Spaß!

Selbstbewusstsein, Stärke, Mut – Frauen können die positiven Eigenschaften von Pippilotta als Erfolgsinstrument in ihr Berufsleben integrieren. Pippi Langstrumpf als Leitbild und Role Model.

Viel hat sich in den letzten Jahren für berufstätige Frauen getan – doch wenig hat sich verändert. Nach wie vor unterschätzen sich viele Frauen im Beruf, haben Angst vor Misserfolgen, vor dem Risiko, Dinge auszuprobieren oder etwas Neues zu wagen – und scheitern an ihren eigenen, viel zu hohen Ansprüchen an sich selbst. Statt sich zu ermutigen und zu motivieren, bremsen und blockieren Frauen sich leider oft selbst, so Christine Weiner und Carola Kupfer in ihrem Ratgeber Das Pippilotta-Projekt.

Denn Pippi Langstrumpf hat genau die Eigenschaften, die Frauen – vor allem im Job – oft fehlen: Sie ist aufmüpfig, mutig und offen, steht für Authentizität und einen unerschütterlichen Glauben an sich selbst; sie lässt sich weder abhalten noch abschrecken und ist immer an Neuem interessiert. Die beiden Trainerinnen Weiner und Kupfer sind überzeugt, dass diese Qualitäten in jeder Frau stecken – es ist nur eine Frage von Stärke, Mut und Haltung, sie auch auszuleben.

Pippi Langstrumpf als Leitbild und Role Model

In Das Pippilotta-Projekt ermutigen die Autorinnen Frauen, sich an einer erwachsenen Pippi Langstrumpf als Leitbild und Role Model zu orientieren. Sie zeigen, wie Frauen ihr Potenzial entwickeln und ihre Ziele erreichen können: für mehr Erfolg im Job und deutlich mehr Spaß. Dafür raten Weiner und Kupfer Frauen, einen Blick in ihre „Seelenkommode“ zu werfen. Was finden Sie dort Wertvolles? Gut möglich, dass Sie – ganz nebenbei – auch wieder mehr beruflichen Überblick gewinnen:

  • Wo stehen Sie gerade?
  • Was erfüllt Sie im Beruf?
  • Was ist die Quintessenz verschiedener Berufe?
  • Gibt es etwas, das alle Erfahrungen miteinander verbindet?
  • Was tragen Sie aus Ihrem Privatleben dort hinein?
  • Wo stecken Ihre Fähigkeiten?
  • Gibt es verborgene Talente?
  • Was bereitet Ihnen Vergnügen und warum?
  • Wofür arbeiten Sie? Kennen Sie den Sinn oder Impuls?

Erst wenn man weiß, was alles in einem steckt, kann man es auch herausholen und einsetzen. Daher sollte jeder sein ganz persönliches Projekt daraus machen. So wird er vielleicht erstaunt feststellen, dass Zufriedenheit kein Status, sondern eine Entwicklungssache ist, so die Autorinnen weiter. Denn die eigene „Kommode“ enthält mit Sicherheit eine Menge an Talenten, die jeder in seinem Leben gesammelt und verfeinert hat.

Die Perspektive des Talentscouts einnehmen

Die moderne Talentforschung sucht aber nicht mehr nur nach dem, was sich schon zeigt, sondern auch nach dem, was sich bei einem Menschen zeigen könnte. Sie spürt den versteckten Ressourcen, den noch nicht richtig wahrgenommenen Fähigkeiten, den Potenzialen nach. Wir wissen schließlich nicht, ob die Mitarbeiterin, die heute einen super Job macht und an der für sie und das Unternehmen richtigen Stelle sitzt, morgen vielleicht schon auf einem anderen Platz gebraucht wird. Die Frage lautet also: Was können Sie über das schon Bekannte hinaus? Bei anderen Menschen sind wir in der Regel viel eher in der Lage, heimliche Schätze zu identifizieren, als bei uns selbst, können Weiner und Kupfer aus ihrer beruflichen Praxis berichten.

Daher raten die beiden, dass man einfach mal die Perspektive eines Talentscouts einnehmen und an sich selbst folgende Indikatoren betrachten sollte:

  • Sie kann sich selbst und andere motivieren.
  • Sie ist neugierig auf Menschen und neue Aufgaben.
  • Sie hat einen genauen Blick, will entdecken.
  • Sie gibt so schnell nicht auf.
  • Sie zieht andere mit, kann begeistern.
  • Sie ist fähig, sowohl für sich als auch mit anderen zu arbeiten.
  • Sie ist mutig genug, auch unausgereifte Ideen auszusprechen.
  • Sie ist kreativ und lösungsorientiert.
  • Sie verfügt über unternehmerisches Denken …
  • … und Weitsicht.

Viele praktische Übungen, ein Selbst-Test sowie zahlreiche Beispiele aus dem Berufsalltag runden den lesenswerten Ratgeber ab.

 

Mehr Informationen zum Thema:
Das Pippilotta-Projekt von Christine Weiner und Carola Kupfer

 

Das Pippilotta-Projekt
Ich weiß, was ich will – und ich werde es mir holen. Schritt für Schritt zum beruflichen Erfolg
von Christine Weiner und Carola Kupfer
Ariston Verlag (1. Auflabe, Mai 2016)
16,99 Euro
ISBN: 978-3-424-20127-7