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#NEO15: Mensch und Maschine

#NEO15: Mensch und Maschine
Computer übernehmen immer mehr Aufgaben von gut ausgebildeten Wissensarbeitern.

Die Digitalisierung, die großen Fortschritte in der Robotik sowie die künstliche Intelligenz verändern unsere Arbeitswelt enorm. Während die einen davor Angst haben, sehen die anderen darin große Möglichkeiten.

Diese Divergenz zeigte sich auch auf der Next Economy Open 2015 in Bonn. Sie spaltete die Teilnehmer in Bedenkenträger und Optimisten, die rege darüber diskutierten, welchen Platz der Mensch in der Arbeitswelt von morgen haben wird.

Einig waren sich alle, dass der digitale Wandel für Unternehmen und Mitarbeiter auch eine große kommunikative Herausforderung ist. Wie Unternehmen und Mitarbeiter mit dieser Herausforderung umgehen, untersucht die TH Nürnberg aktuell in einer Studie.

Erste Ergebnisse stellte Prof. Volker Banholzer von der TH Nürnberg auf der #NEO15 vor. Die Studie geht der Frage nach, ob Industrie 4.0 ein Thema der Unternehmenskommunikation industrieller Unternehmen ist.

Industrie 4.0 wird vor allem als politisches Thema wahrgenommen

Die ersten wesentlichen Ergebnisse der Vorerhebung der TH Nürnberg: Die Unternehmenskommunikation identifiziert Industrie 4.0 als politisches Thema. Weiter ist es ein Thema für CEOs und Führungskräfte sowie das Marketing.

Weiter behaupten alle befragten Unternehmenskommunikateure, dass Industrie 4.0 ein in der Strategie des Unternehmens hinterlegtes Thema sei. Sie wissen konkret, was sie zu kommunizieren hätten und würden das auch seit über einem Jahr tun – so zumindest 70 Prozent der bisher rund 50 befragten Unternehmen mit einer Mitarbeitergröße von über 1.000. Ob das auch in der Praxis so ist, darüber gibt die Untersuchung keinen Aufschluss.

Jedes Unternehmen muss für sich klären, welche Konsequenzen die Entwicklung für das eigene Geschäftsmodell hat und welche neuen Wege zu gehen sind. Den Unternehmenskommunikateuren scheint das bewusst zu sein, so Prof. Banholzer.