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Weniger Arbeit – mehr Geld, mehr Freizeit

Weniger Arbeit – mehr Geld, mehr Freizeit
Viele Arbeitnehmer wünschen sich mehr Zeit für Reisen und die Familie.

Eine verkürzte Arbeitswoche und dadurch mehr Freizeit – für viele ein Traum. Doch geht das bei vollem Lohnausgleich? Na klar, sagen Elias Vorpahl und Dominik Lang. In Die 3-Tage-Woche zeigen sie, wie jeder das schaffen kann.

Das Wochenende ist fast vorüber und der Gedanke an eine lange Arbeitswoche ohne viel Zeit für Freunde und Familie fühlt sich nicht gut an. Was wäre, wenn man sich einen Tag, vielleicht sogar zwei, vom Job loseisen könnte? Nicht nur ausnahmsweise, sondern auf Dauer. Jede Woche, das ganze Jahr lang. Wenn man plötzlich Freiräume hätte für kleine und große Vorhaben: Städtereisen, die Familie, ein Ehrenamt. Für all das, wofür sonst nie genug Zeit bleibt.

Als Elias Vorpahl und Dominik Lang sich entschließen, das Buch Die 3-Tage-Woche zu schreiben, sind sie 29 und 30 Jahre alt. In Deutschland beginnt wieder einmal eine Rentendebatte. Dabei geht es in erster Linie um die Babyboomer-Generation, also jenen Teil der Bevölkerung, der heute zwischen 45 und 60 Jahre als ist. Die Generation der Autoren kommt dabei nur am Rande vor. „Als Generation Y ernten wir allenfalls Kritik, wenn uns Müßiggang und mangelndes Engagement vorgeworfen werden. Dabei haben wir oft schon zwanzig Jahre Schule, Studium, Praktika und diverse Nebenjob hinter uns“, so Vorpahl und Lang. „Dabei waren wir die ganze Zeit damit beschäftigt, den hohen Ansprüchen der Unternehmen zu genügen, dass wir dabei ganz vergessen haben, uns mit der eigentlichen Frage auseinanderzusetzen. Was ist es, das wir mit unserem Leben anfangen möchten, und welche Rolle soll unser Job darin spielen? Wie viel Zeit wollen wir in unserem Leben der Arbeit widmen?“

„Fünf Tage die Woche sind einfach zu viel“

Australische Forscher haben herausgefunden, dass Arbeitnehmer am produktivsten sind, wenn sie nur 25 Stunden pro Woche arbeiten. Das hat auch viel mit der eigenen Zufriedenheit zu tun. Die 3-Tage-Woche macht frei und erlaubt es, ein abwechslungsreicheres, erfüllteres Leben zu führen. Sie fördert die persönliche Entwicklung und motiviert uns, bei der Arbeit Höchstleistungen zu erbringen.

Es überrascht also nicht, dass die Reduktion der Arbeitszeit schon längst kein Thema mehr ist, das nur die Generation Y bewegt. Die Suche nach einem tieferen Sinn in der Arbeit und der richtigen Work-Life-Balance beschäftigt immer mehr Arbeitnehmer aller Altersgruppen. Große Firmen lenken bereits ein. Sie gestatten über Gleitzeitmodelle, jederzeit ein- und auszustempeln; Sabbaticals ermöglichen längere Auszeiten vom Job. „Aber davon profitieren nur wenige Arbeitnehmer, und das eigentliche Grundproblem bleibt – fünf Tage die Woche sind einfach zu viel“, so die Autoren.

Warum man seinen ersten Job im September beginnen sollte, wie man trotz Niedrigzinsen auf eine ansehnliche Rendite kommt, warum man im Juli und September in Elternzeit gegen sollte, und wie es gelingt, auch den Chef von einer 3-Tage-Woche zu überzeugen, zeigen Elias Vorpahl und Dominik Lang in Die 3-Tage-Woche.

 

3 Tage Woche

 

Die 3-Tage-Woche
von Elias Vorpahl und Dominik Lang
Ullstein Verlag (1. Auflage, Dezember 2017)
10 Euro (D)
ISBN 978-3-548-37718-6