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Team aufbauen und Mannschaftsgeist fördern

Team aufbauen und Mannschaftsgeist fördern
Ein gewisser Handlungsspielraum motiviert Teammitglieder.

Wird ein Team aufgebaut, treffen Personen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen aufeinander. Der Aufbau gelingt daher nur, wenn alle ihre Aufgaben kennen und auch erfüllen.

Ein guter Teamleiter identifiziert und berücksichtigt die unterschiedlichen Stärken und Schwächen seiner Teammitglieder und setzt sie zum Vorteil des Teams ein. So können sich individuelle Stärken ergänzen und Schwächen ausgleichen.

Bildet sich ein Team neu, läuft dies meist in verschiedenen Phasen ab:

Die erste Phase kann als Teambildung bezeichnet werden: Die Gruppe trifft zum ersten Mal aufeinander, beschnuppert sich und klopft ab, wer welche Rolle bekleiden wird.

Die zweite Phase steht im Zeichen des Sortierens. Hier kann es deshalb auch zu Konflikten kommen, denn die Gruppe einigt sich auf die Vorgehensweise, verteilt Aufgaben, bildet Arbeitsgruppen.

In der dritten Phase kommt es zum planmäßigen Vorgehen. Damit Konflikte nicht das Team blockieren, wird gemeinsam nach konstruktiven Lösungsmöglichkeiten gesucht. Dabei sollte zum einen auf soziale Umgangsformen, zum anderen auf die Arbeitsmethodik und Abstimmung Wert gelegt werden.

In der vierten Phase steht die Ausführung im Vordergrund. Hier geht es weniger um die Teammitglieder, sondern vielmehr um die gemeinsame Arbeit. Die Gruppe vertraut sich und ihrer Leistung.

Handlungsspielraum für die Motivation

Ein Teamaufbau funktioniert allerdings nur, wenn der Teamleiter seine Aufgaben kennt und erfüllt. Dazu gehören neben der Teamzusammenstellung, die Definition der Ziele, die Kontrolle der Zielumsetzung sowie das Fällen von Entscheidungen. Auch sollte der Teamleiter die sogenannten „weichen Faktoren“ beherrschen: die gute Stimmung im Team fördern, auf die einzelnen Teammitglieder eingehen sowie Kompromissbereitschaft signalisieren.

Um die Motivation der Teammitglieder zu fördern, sollten Teamleiter jedem einzelnen Gruppenmitglied einen gewissen Handlungsspielraum gewähren. Hierzu sollte vor der Aufgabenerfüllung in einem Zweiergespräch der individuelle Spielraum vereinbart werden. So können sich Mitarbeiter entfalten und gewisse Erfahrungen sammeln. Und wichtig: Innerhalb dieses Spielraums sollten Teamleiter auf die Kontrolle des Mitarbeiters verzichten.