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Schluss mit Frust und Entwicklungsbremsen

Schluss mit Frust und Entwicklungsbremsen
Ständig wird uns vorgegaukelt, was heute alles geschafft werden könnte und sollte. Nach dem Motto: Du musst dich halt richtig in die Riemen legen. Doch um all dem gerecht zu werden, müsste der Tag 72 Stunden haben.

Eingesperrt und gefangen im Job, so fühlen sich Millionen Menschen in ihrem Leben, ihrer Arbeit. Blockiert in einem Knast der Umstände scheinen Entwicklung und Weiterkommen unmöglich. Wie jedem der Ausbruch gelingen kann, weiß der Unternehmensentwickler Stefan Kerzel.

Im falschen Job mit den falschen Chefs, im falschen Leben voller Zwänge – viele leiden, ertragen, erduldet es. Wie Inhaftierte in ihren Zellen sehnen sie sich einen fernen Entlassungstag herbei. Ob der jemals kommt, ist aber fraglich. Lebenslanges „Tütenkleben“, Stumpfsinn bei und während der Arbeit: Beides sind keine Perspektiven.

Doch wer baut die Mauern, die uns gefangen halten? „Das brennende Thema unserer Zeit ist Angst. Angst, den Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden. Wer Angst hat, fühlt sich wie gefangen. Dann schaltet unser Verstand ab und das Unterbewusstsein übernimmt mit archaischen Verhaltensweisen das Kommando – Angriff, Flucht, Totstellen. Wer aus dieser Situation heraus logisch denken will – Gute Nacht!“, so der Unternehmensentwickler und Wirtschaftsmediator Stefan Kerzel.

Ein Blick in die Vergangenheit lohnt immer

Was zu tun ist, um diese Mauern zu überwinden, zeigt Kerzel in seinem Buch „Eingesperrt im Job“. Nötig sind beispielsweise Mut, Ausdauer und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen – auszubrechen eben! Dazu identifiziert der Autor unter anderem sieben Gegner (z.B. Blindflüge, 99-Meter-Läufe, Saboteure, Energievampire) sowie sieben Partner unserer Entwicklung (z.B. Klarheit, Zielausdauer, Schöpferkraft, Energiequellen, Wissen) – und zeigt, wie man sie einsetzt, um eigene Lösungswege zu erarbeiten, Handlungskompetenzen wiederzufinden und schließlich den eigenen Arbeitsknast verlassen zu können.

„Wer ausbrechen will, sollte sich über seine Talente und Potenziale klar werden. Was kann ich besonders gut? Welche Fähigkeiten werden mir nachgesagt? Es lohnt ich immer, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Wer, was oder welche Umstände haben mich gebremst oder gehindert, das zu erreichen, was ich von meinen Anlagen her hätte schaffen können?“, rät Kerzel.

Ein kluges Buch!

 

Eingesperrt im Job. Ausbruch aus dem Arbeitsknast

 

Eingesperrt im Job
Ausbruch aus dem Arbeitsknast
von Stefan Kerzel
Frankfurter Allgemeiner Buch (1. Auflage, Mai 2017)
19,90 Euro
ISBN 978-3-95601-205-1